Gemeinsam mit Patron Capital entwickelt INBRIGHT auf dem ehemaligen Produktionsareal von MANN+HUMMEL in Ludwigsburg einen zukunftsorientierten Gewerbecampus. In der Weststadt Ludwigsburg entsteht in den kommenden Jahren das Ludwigsburg Industriezentrum (LIZ) – ein moderner Campus für Forschung & Entwicklung sowie Light Industrial auf einer Grundstücksfläche von 51.000 m².
Rund 44.500 m² der ehemaligen Produktionsflächen von MANN+HUMMEL werden umfassend modernisiert. Weitere Bestandsflächen werden gezielt rückgebaut und durch zeitgemäße Neubauten ergänzt. Insgesamt entstehen so rund 100.000 m² flexibel nutzbare Mietfläche.
Ein besonderer Fokus liegt auf Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit: Die Flächen ermöglichen unterschiedliche Nutzungen für die Industrie 4.0, unter Berücksichtigung relevanter ESG-Kriterien.
Die Weststadt Ludwigsburg befindet sich in einem dynamischen Transformationsprozess und zählt mit rund 10.000 Beschäftigten sowie namhaften Unternehmen wie Hahn + Kolb, Roche, Lotter, Stiehl, Porsche, Bosch, Goetze Armaturen u. v. m. zu den bedeutendsten Gewerbestandorten der Region.
Als größtes zusammenhängendes Gewerbegebiet der Stadt Ludwigsburg genießt die Weststadt hohe politische und öffentliche Aufmerksamkeit, auch über den regionalen Kontext hinaus.
1954 bis 2014 / 2024-2027
51.000 m²
rund 100.000 m² (nach Abschluss der Projektentwicklung)
Das Grundstück liegt zwischen Schlieffenstraße, Grönerstraße und Wilhelm-Fein-Straße in
71636 Ludwigsburg
DGNB Gold-Zertifizierung (angestrebt), großflächige PV-Anlage mit einer geplanten Leistung von über 1 MWp, Anschluss des Gesamtareals an die Fernwärme, Effizienzstandard im Neubau: BEG40, Green-lease-Mietverträge, E-Mobilität, Dachbegrünung, Ökostrom











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Im August 2022 wurde für das LIZ ein Wettbewerb mit fünf Architekturbüros ausgelobt, aus dem der Entwurf von BFK Architekten aus Stuttgart als Sieger hervorging. Der Entwurf sieht im Erdgeschoss großzügige Produktionshallen vor, darüber Flächen für Forschung und Entwicklung sowie für leichte Produktion, ergänzt um klassische Bürokonzepte.
Der Entwurf gliedert das Gelände in zwei Ebenen, verbunden durch ein mittig über den Hallendächern angeordnetes Plateau. Auf der unteren Ebene – dem Erdgeschoss – fahren hauptsächlich schwere Fahrzeuge. Auf dem Plateau hingegen bewegen sich nur kleine, leichte Fahrzeuge. Dadurch entsteht hier ein Bereich mit hoher Aufenthaltsqualität für Mitarbeitende und Fußgänger.
Im Rahmen der Projektentwicklung sollen rd. 60 % des Bestandes erhalten bleiben und revitalisiert werden – ergänzt durch flexible Neubauten. Die erhaltenswerten Sheddach-Hallen im Südwesten des Areals werden in das Gesamtkonzept des Campus integriert. Die Neubauten orientieren sich an Material und Form der Sheddach-Hallen und prägen so das Erscheinungsbild des gesamten Campus.
Die Baugenehmigung für das Gesamtvorhaben erhielt das LIZ im Mai 2024. Die ersten Modernisierungsmaßnahmen der Bestandsrevitalisierung, z.B. die Fassaden- und Dachsanierung, die Hausanschlüsse für Fernwärme und Trinkwasser sowie energetische Maßnahmen, sind bereits abgeschlossen. Weitere Revitalisierungsmaßnahmen im Bestand sowie die Umstellung der Flächen von Single- auf Multi-Tenant-Nutzung werden derzeit umgesetzt. Mit den Abbrucharbeiten der nicht erhaltungswürdigen Gebäudeteile wurde im August 2025 begonnen.
Als Generalunternehmer für das LIZ konnte die namhafte LIST BAU gewonnen werden, die vom Standort Bietigheim-Bissingen aus die Betreuung des Projekts vor Ort übernimmt. Die Bauarbeiten zur Herstellung der erforderlichen Infrastruktur starteten im Oktober 2025. Der Baustart der Neubauten ist für März 2026 vorgesehen.
Die ersten Mieter im LIZ stehen fest: MANN+HUMMEL hat einen Großteil der Bestandsflächen zurückgemietet. Mit dem deutschen Space-Tech-Unternehmen ISPTech konnte ein weiterer attraktiver Mieter gewonnen werden. Gleichzeitig werden für das LIZ weitere interessante Mietanfragen bearbeitet, deren Geschäftsmodelle dazu beitragen werden, die Weststadt Ludwigsburgs weiter aufzuwerten.
BFK Architekten legen als Generalplaner das solide Fundament für das Gesamtprojekt. DK Real Estate sorgt als Projektsteuerer für einen reibungslosen Ablauf und hält alle Fäden zusammen. Die Refinanzierung des ursprünglichen Ankaufs sowie das Projektentwicklungsdarlehen für die Sanierung der Bestandsgebäude und den Neubau stellte BGO bereit – ein weltweit führender Finanzierer im Bereich gewerblicher Immobilien.
Mit dem LIZ Ludwigsburg ist ein Vorzeigeprojekt für die Verbindung von ökologischer und sozialer Verantwortung sowie Zukunftsfähigkeit.
Der umfassend erhaltene Gebäudebestand wird energetisch saniert und mit neuen Dächern, Fassaden und Fenstern ausgestattet.
Die Neubauten erfüllen den KfW-40 Effizienzhaus-Standard. Zusätzlich wird eine DGNB-Zertifizierung in GOLD oder höher angestrebt. Mit Photovoltaikanlagen (mit über 1MWp), Fernwärmeanschluss, Ökostrom und Holz-Hybrid-Tragwerken erreicht das LIZ eine deutliche Reduktion des CO₂-Ausstoßes.
Für die Mitarbeitenden und Besucher werden attraktive Angebote geschaffen: Fahrradstellplätze, Regio-Bike-Stationen, E-Ladepunkte für PKW, hochwertige Arbeitsplätze und biophil gestaltete Aufenthaltsbereiche stärken das Miteinander. Die künftige Anbindung an die Stadtbahn LUCIE sowie der direkte Anschluss an das Radschnellnetz BW unterstützen zudem die nachhaltige Mobilität.
Mit seiner langfristigen Dekarbonisierungsstrategie wird das Quartier insgesamt „Paris Ready“ nach dem CRREM-Pfad.
INBRIGHT Development GmbH
Erasmusstraße 14
10553 Berlin
Tel.: +49 30 403 686 2-0
E-Mail: tm@inbright.de
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In einem mehrtägigen Workshop mit einer externen ESG Beraterin wurden wesentliche Themen bestimmt und nach einem festen Bewertungsschema validiert. Die Themen ergaben sich einerseits aus den Anforderungen nationaler und internationaler Branchenstandards und Frameworks wie DGNB, LEED und GRESB, andererseits aus allgemeinen Nachhaltigkeitsstandards wie der Global Reporting Initiative (GRI), des Sustainability Accounting Standards Board (SASB) und den Sustainable Development Goals. Ergänzt wurde die Themenliste schließlich durch spezifische Branchenanforderungen aus dem Bereich Light Industrial. Die Themensammlung wurde in einem Wesentlichkeitsprozess auf einer zweidimensionalen Matrix nach den Dimensionen “Geschäftsrelevanz” und “Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft” nach einem festen Bewertungsschema eingeordnet. Die Themen mit den höchsten Werten in beiden Dimensionen und damit über der Wesentlichkeitsschwelle liegend, bilden die Grundlage für unsere ESG-Strategie bzw. unser Nachhaltigkeitsprogramm. Der Wesentlichkeitsprozess wird, unter Beteiligung interner und externer Stakeholder, regelmäßig neu validiert und die Bewertung der Themen entsprechend angepasst.
Die 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung wurden 2015 von den Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen verabschiedet.
Sie legen einen Fahrplan zur Transformation der Welt im Sinne einer nachhaltigen Umgestaltung von Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt bis zum Jahr 2030 fest.
Die SDGs bieten auch für uns als Unternehmen einen Rahmen, um zu einer positiven Zukunft der Welt beizutragen. Mit unserer ESG-Strategie möchten wir unseren Teil dazu beitragen, um bei den weltweit größten Herausforderungen mitzuwirken. Dabei tragen wir insbesondere zur Erreichung folgender SDGs bei:
Wir achten auf Diversität, eine faire Vergütungs- und Beteiligungsstruktur sowie die individuelle Förderung unserer Teammitglieder und leisten so einen Beitrag zur Chancengleichheit.
Wirtschaftlicher Erfolg und eine wertbringende Investmentstrategie sind für uns das Fundament, um langfristig attraktive Arbeitsplätze zu sichern und zu einem gesunden Wachstum der Wirtschaft beizutragen.
Wir fördern eine emissionsarme Infrastruktur durch siedlungsnahe Standorte unserer Immobilien, die unseren Mietern Zugang zum öffentlichen Nahverkehr bieten. Alte Industrie- und Gewerbeimmobilien modernisieren und repositionieren wir, um sie emissionsärmer, sauberer und flexibler nutzbar zu machen. Damit leisten wir einen spürbaren Beitrag zu einer nachhaltigen Industrie.
Beim Bau und der Instandsetzung unserer Immobilien achten wir auf den Einsatz innovativer und energieeffizienter Systeme, um unnötige Umweltbelastungen auf die Umgebung zu vermeiden. Wo immer dies mit der Gesetzgebung und den Komfortansprüchen unserer Nutzer vereinbar ist, setzen wir auf eine möglichst reduzierte technische Ausstattung, um die Langlebigkeit der Immobilien zu fördern.
Wir orientieren sowohl unser Unternehmen als auch unsere Immobilienprojekte an ESG-Kriterien. So planen wir beispielsweise unsere Immobilien ressourcenschonend und unter der Maßgabe einer möglichst flexiblen, langlebigen Nutzung. Außerdem pflegen wir einen offenen und partnerschaftlichen Umgang mit allen Beteiligten – vom Planer und Bauunternehmer bis zum späteren Nutzer.
Die Senkung von Emissionen, insbesondere der CO2-Emissionen, hat für uns einen besonderen Stellenwert innerhalb unserer ESG-Strategie. Wir möchten durch Verringerung und Kompensation unseres CO2-Fußabdrucks als Unternehmen möglichst effektiv zum Klimaschutz beitragen.