05.03.2026

Patron Capital und INBRIGHT erwerben Logistikimmobilie in Ludwigsfelde zur ESG-konformen Revitalisierung

London/Berlin, 05. März 2026 – Patron Capital, der paneuropäische Investor mit Fokus auf immobiliengestützte Anlagen, und sein Partner INBRIGHT, Entwickler und Asset Manager von Light-Industrial- und Logistikimmobilien, haben eine rund 10.300 Quadratmeter große Logistik- und Lagerimmobilie in Ludwigsfelde, südlich von Berlin erworben. Verkäufer ist die Logtrans Spedition, eine Tochtergesellschaft des Logistikunternehmens Schnellecke Group. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Patron Capital und INBRIGHT erwerben Logistikimmobilie in Ludwigsfelde zur ESG-konformen Revitalisierung
Bilder: Simon Wegener Fotografie für  INBRIGHT

Mit dem Erwerb in Ludwigsfelde wächst das gemeinsame Portfolio von Patron Capital und INBRIGHT in Deutschland und Portugal auf insgesamt acht Objekte. Das Joint Venture wurde mit dem Ziel gegründet, ein Portfolio nachhaltiger Logistik-, Lager- und Distributionsimmobilien in etablierten Industrie- und Logistikclustern in Deutschland und Portugal aufzubauen.

Etablierter Logistikstandort in der Metropolregion Berlin
Die Immobilie befindet sich in der Rudolf-Diesel-Straße 2 in Ludwigsfelde südlich von Berlin. Sie umfasst rund 9.100 Quadratmeter Logistik- und Lagerfläche sowie etwa 600 Quadratmeter Büro- und Sozialflächen. Ergänzt wird das Objekt durch ca. 6.000 Quadratmeter nutzbare Außenfläche.

Ludwigsfelde ist ein etablierter Industrie- und Logistikstandort mit exzellenter Anbindung an den Berliner Ring (A10) sowie an die Metropolregion Berlin-Brandenburg. Die unmittelbare Nähe zur Hauptstadt, mit ihrer hohen Bevölkerungsdichte, sorgt für eine nachhaltig starke Nachfrage nach Last-Mile-Logistik-, Distributions- und Light-Industrial-Flächen zur Versorgung Berlins und des Umlands.

ESG-konforme Revitalisierung und Repositionierung geplant
Patron Capital und INBRIGHT planen, die Liegenschaft in einen modernen, nachhaltigen Logistik- und Businesspark mit Fokus auf Last-Mile-Nutzungen zu transformieren. Die Schnellecke Group nutzt die Immobilie derzeit weiter und wird bis Anfang 2027 am Standort verbleiben. Im Anschluss ist eine umfassende Revitalisierung vorgesehen.

Im Rahmen der Repositionierung ist eine flexible Flächenkonfiguration geplant: Sowohl eine Unterteilung in Einheiten ab rund 1.250 Quadratmetern als auch eine Nutzung als Single-Tenant-Objekt sind möglich. Zusätzlich sind neue Tore zur Andienung vorgesehen, um ebenerdige Anlieferungen sowie die Andienung durch Sattelzüge zu ermöglichen. Die weitläufigen Außenflächen bieten Raum für Stellplätze und Lagerzwecke sowie perspektivische Erweiterungsoptionen.

Im Rahmen der ESG-Strategie wird die Energieeffizienz des Standorts deutlich gesteigert. Vorgesehen sind unter anderem die Installation einer Photovoltaikanlage sowie der Anschluss an Fernwärme zur Substitution fossiler Energieträger. Neue gebäudetechnische Anlagen und Modernisierungen in den Service- und Wartungsbereichen werden die Drittverwendbarkeit der Immobilie erhöhen.

Das Joint Venture ist in Deutschland bereits in Köln, Mainz, Hamburg, Norderstedt und Hannover aktiv und plant weitere Ankäufe mit Wertsteigerungspotenzial in strategischen Logistik- und Industrielagen.

Christoph Ignaczak, Senior Partner und Investment Director bei Patron Capital, sagt: „Logistik- und Lagerimmobilien in deutschen Metropolregionen bleiben ein zentraler Bestandteil unserer Investmentstrategie. Der Standort in Ludwigsfelde überzeugt durch starke Fundamentaldaten, gesicherte Einnahmen und ein klares, revitalisierungsgetriebenes Wertsteigerungspotenzial. Gemeinsam mit INBRIGHT werden wir die Immobilie zu einem zukunftsfähigen Logistikpark für die Metropolregion Berlin entwickeln.“

Andreas Reich, Transaction Manager bei INBRIGHT Development GmbH, ergänzt: „Ludwigsfelde ist ein exzellenter Logistikstandort mit beständig hoher Nachfrage. Dank der gesicherten Nutzung in der Übergangsphase sowie mit gezielten Investitionen in Energieeffizienz und bauliche Qualität schaffen wir eine nachhaltige Immobilie mit langfristiger Wertperspektive.“

Die Transaktion wurde rechtlich von GSK Stockmann begleitet. Landplus verantwortete die Umwelt-Due Diligence, KVL die technische Due Diligence.

 

Über INBRIGHT

INBRIGHT entwickelt Light Industrial- und Logistikimmobilien an wirtschaftlich starken Standorten mit hervorragender Verkehrsanbindung. Seit der Gründung im Jahr 2020 hat das Unternehmen Projekte mit einem Investitionsvolumen von über 500 Millionen Euro und rund 230.000 Quadratmetern Mietfläche in Deutschland realisiert. Zudem ist INBRIGHT mit der Gründung von INBRIGHT Portugal auch im portugiesischen Markt aktiv. Bis heute zählt das Unternehmen 25 Mitarbeitende, die an der Umsetzung nachhaltiger und innovativer Immobilienlösungen arbeiten.
www.inbright.de

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Über Patron Capital

Patron verwaltet ein Kapital von ca. 5,0 Mrd. Euro, das sich auf mehrere Fonds und Co-Investment-Pools verteilt. Investitionsgegenstand sind Immobilien, operative Unternehmen mit Immobilienbezug sowie notleidende Kredite und kreditbezogene Geschäfte.

Seit Gründung im Jahr 1999 hat Patron mehr als 200 Transaktionen durchgeführt, die mehr als 9 Millionen Quadratmeter in 17 Ländern umfassen, wobei viele dieser Investitionen bereits erfolgreich veräußert wurden.

Bei den Investoren handelt es sich um eine Vielzahl von Staatsfonds, namhaften Universitäten, Institutionen, privaten Stiftungen und vermögenden Privatpersonen aus Nordamerika, Europa, Asien und dem Nahen Osten. Der wichtigste Anlageberater der Fonds ist Patron Capital Advisers LLP mit Sitz in London. Patron hat weitere Büros in Europa, darunter in Barcelona und Luxemburg; die Gruppe besteht aus 62 Mitarbeitern, darunter ein 37-köpfiges Anlageteam.

www.patroncapital.com

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e: patron@secnewgate.co.uk

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Herleitung unserer
ESG-Strategie

In einem mehrtägigen Workshop mit einer externen ESG Beraterin wurden wesentliche Themen bestimmt und nach einem festen Bewertungsschema validiert. Die Themen ergaben sich einerseits aus den Anforderungen nationaler und internationaler Branchenstandards und Frameworks wie DGNB, LEED und GRESB, andererseits aus allgemeinen Nachhaltigkeitsstandards wie der Global Reporting Initiative (GRI), des Sustainability Accounting Standards Board (SASB) und den Sustainable Development Goals. Ergänzt wurde die Themenliste schließlich durch spezifische Branchenanforderungen aus dem Bereich Light Industrial. Die Themensammlung wurde in einem Wesentlichkeitsprozess auf einer zweidimensionalen Matrix nach den Dimensionen “Geschäftsrelevanz” und “Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft” nach einem festen Bewertungsschema eingeordnet. Die Themen mit den höchsten Werten in beiden Dimensionen und damit über der Wesentlichkeitsschwelle liegend, bilden die Grundlage für unsere ESG-Strategie bzw. unser Nachhaltigkeitsprogramm. Der Wesentlichkeitsprozess wird, unter Beteiligung interner und externer Stakeholder, regelmäßig neu validiert und die Bewertung der Themen entsprechend angepasst.

Unser Beitrag zu den Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen

Die 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung wurden 2015 von den Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen verabschiedet.
Sie legen einen Fahrplan zur Transformation der Welt im Sinne einer nachhaltigen Umgestaltung von Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt bis zum Jahr 2030 fest.

Die SDGs bieten auch für uns als Unternehmen einen Rahmen, um zu einer positiven Zukunft der Welt beizutragen. Mit unserer ESG-Strategie möchten wir unseren Teil dazu beitragen, um bei den weltweit größten Herausforderungen mitzuwirken. Dabei tragen wir insbesondere zur Erreichung folgender SDGs bei:

Wir achten auf Diversität, eine faire Vergütungs- und Beteiligungsstruktur sowie die individuelle Förderung unserer Teammitglieder und leisten so einen Beitrag zur Chancengleichheit.

Wirtschaftlicher Erfolg und eine wertbringende Investmentstrategie sind für uns das Fundament, um langfristig attraktive Arbeitsplätze zu sichern und zu einem gesunden Wachstum der Wirtschaft beizutragen.

Wir fördern eine emissionsarme Infrastruktur durch siedlungsnahe Standorte unserer Immobilien, die unseren Mietern Zugang zum öffentlichen Nahverkehr bieten. Alte Industrie- und Gewerbeimmobilien modernisieren und repositionieren wir, um sie emissionsärmer, sauberer und flexibler nutzbar zu machen. Damit leisten wir einen spürbaren Beitrag zu einer nachhaltigen Industrie.

Beim Bau und der Instandsetzung unserer Immobilien achten wir auf den Einsatz innovativer und energieeffizienter Systeme, um unnötige Umweltbelastungen auf die Umgebung zu vermeiden. Wo immer dies mit der Gesetzgebung und den Komfortansprüchen unserer Nutzer vereinbar ist, setzen wir auf eine möglichst reduzierte technische Ausstattung, um die Langlebigkeit der Immobilien zu fördern.

Wir orientieren sowohl unser Unternehmen als auch unsere Immobilienprojekte an ESG-Kriterien. So planen wir beispielsweise unsere Immobilien ressourcenschonend und unter der Maßgabe einer möglichst flexiblen, langlebigen Nutzung. Außerdem pflegen wir einen offenen und partnerschaftlichen Umgang mit allen Beteiligten – vom Planer und Bauunternehmer bis zum späteren Nutzer.

Die Senkung von Emissionen, insbesondere der CO2-Emissionen, hat für uns einen besonderen Stellenwert innerhalb unserer ESG-Strategie. Wir möchten durch Verringerung und Kompensation unseres CO2-Fußabdrucks als Unternehmen möglichst effektiv zum Klimaschutz beitragen.