Ludwigsburg/Berlin, 17.09.2024. Nach dem Erhalt der Baugenehmigung im vergangenen Mai nimmt der Bau des Ludwigsburg Industriezentrums (LIZ) konkrete Formen an. Auf dem rund 51.000 Quadratmeter großen Areal in der Weststadt entstehen durch Sanierung, Modernisierung und Neubau bis zu 95.000 Quadratmeter Mietfläche für die Gewerbebetriebe der Metropolregion Stuttgart. Das Ludwigsburg Industriezentrum (LIZ) mit seinen Hallen-, Labor- und Büroflächen soll ab Mitte 2026 sukzessive fertiggestellt werden. Sanierte Bestandsflächen sind schon jetzt verfügbar. Insgesamt investieren Patron Capital und INBRIGHT rund 180 Millionen Euro, um das ehemalige MANN+HUMMEL-Areal in Ludwigsburg in ein hochmodernes Industriezentrum zu verwandeln.
Aktuell werden die modernisierten Bestandsflächen kontinuierlich für ihre Nutzer bezugsfertig gemacht. Als erster Mieter hat sich jüngst MANN+HUMMEL, ursprünglicher Eigentümer des Areals zwischen Schlieffen-, Gröner- und Wilhelm-Fein-Straße, für eine Neuanmietung eines Großteils der Bestandsflächen entschieden. Mit dem Bau der knapp 49.000 Quadratmeter umfassenden Neubauflächen wollen Patron Capital und INBRIGHT im ersten Quartal 2025 starten. Damit liegen die Bauherren im ursprünglichen Zeitplan.
Johannes Nöldeke, Geschäftsführer von INBRIGHT Development, erklärt: „Mit dem LIZ entwickeln wir in Ludwigsburg einen zentralen Baustein der Stadtentwicklung, den wir speziell auf die Bedürfnisse der Industrie 4.0 und von mittelständischen Betrieben in der Metropolregion Stuttgart ausrichten. Die enge und konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadt Ludwigsburg ist dabei ein entscheidender Erfolgsfaktor.“
Nachhaltigkeit durch Bestandssanierung
Das Baukonzept des LIZ setzt auf Nachhaltigkeit durch Bestandssanierung, umweltfreundliche Neubauten und eine hohe Drittverwendungsfähigkeit der Flächen. Die neuen Gebäude werden in Holz-Hybrid-Bauweise errichtet und erfüllen strenge Nachhaltigkeitsstandards wie den KfW 40-Standard. Nach der Fertigstellung des LIZ wird eine DGNB Gold-Zertifizierung angestrebt.
Eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 1.050 kWp, der Anschluss an das lokale Fernwärmenetz der Stadtwerke Ludwigsburg, E-Mobilität und die Nutzung von Ökostrom gehören ebenso zum nachhaltigen Quartiers-Konzept. Gründächer, die eine natürliche Klimaregulierung und Artenvielfalt fördern, sowie die Verwendung von recycelten Baumaterialien tragen außerdem zur ökologischen Leistung des LIZ bei.
Mit diesen Maßnahmen möchten Patron Capital und INBRIGHT das Projekt zu einem Vorreiter in Sachen nachhaltiges Bauen und umweltbewusste Stadtentwicklung machen.
Integration in das städtische Umfeld
Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Integration des LIZ in das städtische Umfeld. Dr. Till Meister, Senior-Projektmanager bei INBRIGHT Development, sagt: „Während Gewerbestandorte früher meist für die Öffentlichkeit geschlossen waren, wird das LIZ durch die Schaffung von öffentlich zugänglichen Grünflächen, Gastronomie und Freizeitmöglichkeiten nicht nur ein Zentrum für Unternehmen, sondern auch ein offener und lebendiger Raum für die Bürgerinnen und Bürger Ludwigsburgs.“
Heimat für Unternehmen aus Schlüsselbranchen
Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht betont die Bedeutung des LIZ für die Zukunft der Stadt: „Das Ludwigsburg Industriezentrum ist ein entscheidender Schritt zur industriellen Transformation unserer Region. Es setzt Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit und bietet Unternehmen aus Schlüsselbranchen eine zukunftsweisende Heimat. Ich freue mich auf zahlreiche Unternehmensansiedlungen im LIZ.“
Baubürgermeisterin Andrea Schwarz ergänzt: „Die enge Zusammenarbeit zwischen Stadt und Projektentwicklern zeigt, wie umweltfreundliche und menschenzentrierte Stadtentwicklung im 21. Jahrhundert gestaltet werden kann. Die flexible Planung des LIZ ermöglicht es auf die verschiedenen Nutzungsansprüche von zukünftigen Mietern flexibel einzugehen und die Räume für unterschiedliche Bereich zuzuschneiden. Ein Zukunftsobjekt“.“
Das LIZ richtet sich an Unternehmen aus Schlüsselbranchen wie Automobil, Maschinenbau, Elektronik, High-Tech, Logistik und Transport. Diese Branchen sind entscheidend für die Transformation der Region Stuttgart zur Industrie 4.0. Unternehmen, die Interesse an den Flächen haben, können sich auf der Website www.liz-ludwigsburg.de umfassend informieren.
Über INBRIGHT
INBRIGHT entwickelt Light Industrial Immobilien an wirtschaftlich starken Standorten mit hervorragender Verkehrsanbindung. Seit der Gründung 2020 hat das Unternehmen Light Industrial- und Logistik-Projekte mit einem Investitionsvolumen von insgesamt rund EUR 455 Mio. und rund 215.000 Quadratmetern Mietfläche in ganz Deutschland initiiert. Gleichzeitig konnte INBRIGHT hierfür bis heute mehr als 20 Mitarbeitende gewinnen.
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Über Patron Capital
Patron verwaltet ein Kapital von ca. 5,0 Mrd. Euro, das sich auf mehrere Fonds und Co-Investment-Pools verteilt. Investitionsgegenstand sind Immobilien, operative Unternehmen mit Immobilienbezug sowie notleidende Kredite und kreditbezogene Geschäfte. Seit Gründung im Jahr 1999 hat Patron mehr als 200 Transaktionen durchgeführt, die mehr als 9 Millionen Quadratmeter in 17 Ländern umfassen, wobei viele dieser Investitionen bereits erfolgreich veräußert wurden. Bei den Investoren handelt es sich um eine Vielzahl von Staatsfonds, namhaften Universitäten, Institutionen, privaten Stiftungen und vermögenden Privatpersonen aus Nordamerika, Europa, Asien und dem Nahen Osten. Der wichtigste Anlageberater der Fonds ist Patron Capital Advisers LLP mit Sitz in London. Patron hat weitere Büros in Europa, darunter in Barcelona und Luxemburg; die Gruppe besteht aus 62 Mitarbeitern, darunter ein 37-köpfiges Anlageteam.
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t: +44 (0)7808 541191
e: patron@secnewgate.co.uk
In einem mehrtägigen Workshop mit einer externen ESG Beraterin wurden wesentliche Themen bestimmt und nach einem festen Bewertungsschema validiert. Die Themen ergaben sich einerseits aus den Anforderungen nationaler und internationaler Branchenstandards und Frameworks wie DGNB, LEED und GRESB, andererseits aus allgemeinen Nachhaltigkeitsstandards wie der Global Reporting Initiative (GRI), des Sustainability Accounting Standards Board (SASB) und den Sustainable Development Goals. Ergänzt wurde die Themenliste schließlich durch spezifische Branchenanforderungen aus dem Bereich Light Industrial. Die Themensammlung wurde in einem Wesentlichkeitsprozess auf einer zweidimensionalen Matrix nach den Dimensionen “Geschäftsrelevanz” und “Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft” nach einem festen Bewertungsschema eingeordnet. Die Themen mit den höchsten Werten in beiden Dimensionen und damit über der Wesentlichkeitsschwelle liegend, bilden die Grundlage für unsere ESG-Strategie bzw. unser Nachhaltigkeitsprogramm. Der Wesentlichkeitsprozess wird, unter Beteiligung interner und externer Stakeholder, regelmäßig neu validiert und die Bewertung der Themen entsprechend angepasst.
Die 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung wurden 2015 von den Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen verabschiedet.
Sie legen einen Fahrplan zur Transformation der Welt im Sinne einer nachhaltigen Umgestaltung von Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt bis zum Jahr 2030 fest.
Die SDGs bieten auch für uns als Unternehmen einen Rahmen, um zu einer positiven Zukunft der Welt beizutragen. Mit unserer ESG-Strategie möchten wir unseren Teil dazu beitragen, um bei den weltweit größten Herausforderungen mitzuwirken. Dabei tragen wir insbesondere zur Erreichung folgender SDGs bei:
Wir achten auf Diversität, eine faire Vergütungs- und Beteiligungsstruktur sowie die individuelle Förderung unserer Teammitglieder und leisten so einen Beitrag zur Chancengleichheit.
Wirtschaftlicher Erfolg und eine wertbringende Investmentstrategie sind für uns das Fundament, um langfristig attraktive Arbeitsplätze zu sichern und zu einem gesunden Wachstum der Wirtschaft beizutragen.
Wir fördern eine emissionsarme Infrastruktur durch siedlungsnahe Standorte unserer Immobilien, die unseren Mietern Zugang zum öffentlichen Nahverkehr bieten. Alte Industrie- und Gewerbeimmobilien modernisieren und repositionieren wir, um sie emissionsärmer, sauberer und flexibler nutzbar zu machen. Damit leisten wir einen spürbaren Beitrag zu einer nachhaltigen Industrie.
Beim Bau und der Instandsetzung unserer Immobilien achten wir auf den Einsatz innovativer und energieeffizienter Systeme, um unnötige Umweltbelastungen auf die Umgebung zu vermeiden. Wo immer dies mit der Gesetzgebung und den Komfortansprüchen unserer Nutzer vereinbar ist, setzen wir auf eine möglichst reduzierte technische Ausstattung, um die Langlebigkeit der Immobilien zu fördern.
Wir orientieren sowohl unser Unternehmen als auch unsere Immobilienprojekte an ESG-Kriterien. So planen wir beispielsweise unsere Immobilien ressourcenschonend und unter der Maßgabe einer möglichst flexiblen, langlebigen Nutzung. Außerdem pflegen wir einen offenen und partnerschaftlichen Umgang mit allen Beteiligten – vom Planer und Bauunternehmer bis zum späteren Nutzer.
Die Senkung von Emissionen, insbesondere der CO2-Emissionen, hat für uns einen besonderen Stellenwert innerhalb unserer ESG-Strategie. Wir möchten durch Verringerung und Kompensation unseres CO2-Fußabdrucks als Unternehmen möglichst effektiv zum Klimaschutz beitragen.
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