Berlin, 30. Januar 2025 – Patron Capital, der paneuropäische Investor mit Fokus auf immobiliengestützte Anlagen, und sein Partner INBRIGHT, Entwickler und Asset Manager von Light Industrial-Immobilien, haben im Rahmen ihrer gemeinsamen Investmentstrategie zwei weitere Immobilien erworben. Ziel des Programms ist der Aufbau eines Portfolios im Wert von 250 Millionen Euro, das sich auf nachhaltig konzipierte Light Industrial-Immobilien an wirtschaftsstarken Standorten in Deutschland konzentriert.

Foto: Valveo fairfleet360
Die erste Immobilie befindet sich in Mainz und wurde von der Aurelis Real Estate erworben. Das Objekt umfasst eine Mietfläche von mehr als 14.000 Quadratmetern und liegt auf einem rund 17.300 Quadratmeter großen Grundstück im Stadtteil Hechtsheim. Mainz ist ein gefragter Standort für Unternehmen aus den Bereichen Logistik, Pharma und Produktion. Zudem zählt die Stadt zu Deutschlands führenden Biotech-Clustern und beherbergt eine Vielzahl von Unternehmen, renommierten Forschungseinrichtungen und Universitäten.
Die Immobilie in Mainz-Hechtsheim zeichnet sich durch ihre hervorragende Anbindung an die Autobahnen A63 und A60, die Nähe zum Flughafen Frankfurt sowie den öffentlichen Nahverkehr aus.
Das Gebäude ist derzeit vollständig an Unternehmen aus verschiedenen Branchen vermietet. Patron und INBRIGHT planen, die Immobilie in den kommenden Jahren durch ein gezieltes Asset Management-Programm aufzuwerten. Geplante Maßnahmen, darunter Dachsanierungen und nachhaltige Modernisierungen, sollen die ESG-Kriterien der Immobilie verbessern und sie langfristig zukunftssicher machen.

Foto: Simon Wegener Photography
Die zweite Immobilie befindet sich am Porgesring 22 im Hamburger Stadtteil Billbrook. Auf einem Grundstück von 10.600 Quadratmetern besitzt das Objekt eine Mietfläche von 7.600 Quadratmetern. Die Immobilie wird im Rahmen eines Sale-and-Lease-Back-Vertrags bis März 2025 an den Verkäufer, einen privaten Investor, zurückvermietet.
Anschließend planen Patron und INBRIGHT ein umfassendes Sanierungsprogramm für das Gebäude, das bauliche Änderungen und Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz umfasst. Zu den geplanten Verbesserungen gehören unter anderem der Einbau zusätzlicher Rampen, der Rückbau von Trennwänden sowie die Umwandlung von Erdgeschossbüros in Showroom-Flächen, um das Gebäude flexibler und attraktiver für moderne Nutzer zu gestalten.
Mit den beiden jüngsten Ankäufen erhöht sich die Anzahl der vom Joint Venture erworbenen Immobilien auf drei. Zuvor wurde bereits ein Gebäude in Köln Marsdorf akquiriert. Weitere Ankäufe befinden sich in Vorbereitung.
Christoph Ignaczak, Senior Partner und Investment Director bei Patron Capital, sagt: „Der Light-Industrial-Sektor hat sich in den letzten Jahren, insbesondere in wirtschaftlich starken Regionen wie Mainz und Hamburg, durch starkes und stabiles Wachstum ausgezeichnet. Mit über 200 Millionen Euro Investitionskapital für Projekte dieser Art suchen wir weiterhin nach geeigneten Objekten, die wir nachhaltig entwickeln können, um sie den Anforderungen moderner Nutzer anzupassen. Gleichzeitig profitieren wir von den bestehenden Ungleichgewichten zwischen Angebot und Nachfrage in diesem Sektor in Deutschland.“
Sebastian Pijnenburg, Geschäftsführer der INBRIGHT Development GmbH, sagt: „Wir sind stolz, diese beiden Transaktionen erfolgreich abzuschließen, insbesondere angesichts der anhaltenden Herausforderungen auf dem Immobilienmarkt. Unsere Portfoliostrategie zielt auf konkrete Maßnahmen ab, mit denen wir die ökologische und soziale Nachhaltigkeit unserer Gebäude verbessern können. Damit erfüllen wir die wachsenden ESG-Anforderungen und schaffen gleichzeitig ein attraktives Umfeld für unsere Mieter.“
Die Transaktion in Mainz wurde von VALVEO vermittelt und von CBRE begleitet; der Kauf in Hamburg wurde durch BNP Paribas Real Estate und Gerlach GLS unterstützt.
Über INBRIGHT
INBRIGHT entwickelt Light Industrial Immobilien an wirtschaftlich starken Standorten mit hervorragender Verkehrsanbindung. Seit der Gründung 2020 hat das Unternehmen Light Industrial- und Logistik-Projekte mit einem Investitionsvolumen von über EUR 500 Mio. und knapp 230.000 Quadratmetern Mietfläche in ganz Deutschland initiiert. Gleichzeitig konnte INBRIGHT hierfür bis heute 25 Mitarbeitende gewinnen. www.inbright.de
INBRIGHT Development GmbH
Erasmusstr. 14
10553 Berlin
+49 (0) 30 4036862-0
info@inbright.de
Über Patron Capital
Patron verwaltet ein Kapital von ca. 5,0 Mrd. Euro, das sich auf mehrere Fonds und Co-Investment-Pools verteilt. Investitionsgegenstand sind Immobilien, operative Unternehmen mit Immobilienbezug sowie notleidende Kredite und kreditbezogene Geschäfte.Seit Gründung im Jahr 1999 hat Patron mehr als 200 Transaktionen durchgeführt, die mehr als 9 Millionen Quadratmeter in 17 Ländern umfassen, wobei viele dieser Investitionen bereits erfolgreich veräußert wurden.
Bei den Investoren handelt es sich um eine Vielzahl von Staatsfonds, namhaften Universitäten, Institutionen, privaten Stiftungen und vermögenden Privatpersonen aus Nordamerika, Europa, Asien und dem Nahen Osten. Der wichtigste Anlageberater der Fonds ist Patron Capital Advisers LLP mit Sitz in London. Patron hat weitere Büros in Europa, darunter in Barcelona und Luxemburg; die Gruppe besteht aus 62 Mitarbeitern, darunter ein 37-köpfiges Anlageteam. www.patroncapital.com.
Pressekontakt Patron Capital
Henry Columbine/Polly Warrack via SEC Newgate
t: +44 (0)7808 541191
e: patron@secnewgate.co.uk
In einem mehrtägigen Workshop mit einer externen ESG Beraterin wurden wesentliche Themen bestimmt und nach einem festen Bewertungsschema validiert. Die Themen ergaben sich einerseits aus den Anforderungen nationaler und internationaler Branchenstandards und Frameworks wie DGNB, LEED und GRESB, andererseits aus allgemeinen Nachhaltigkeitsstandards wie der Global Reporting Initiative (GRI), des Sustainability Accounting Standards Board (SASB) und den Sustainable Development Goals. Ergänzt wurde die Themenliste schließlich durch spezifische Branchenanforderungen aus dem Bereich Light Industrial. Die Themensammlung wurde in einem Wesentlichkeitsprozess auf einer zweidimensionalen Matrix nach den Dimensionen “Geschäftsrelevanz” und “Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft” nach einem festen Bewertungsschema eingeordnet. Die Themen mit den höchsten Werten in beiden Dimensionen und damit über der Wesentlichkeitsschwelle liegend, bilden die Grundlage für unsere ESG-Strategie bzw. unser Nachhaltigkeitsprogramm. Der Wesentlichkeitsprozess wird, unter Beteiligung interner und externer Stakeholder, regelmäßig neu validiert und die Bewertung der Themen entsprechend angepasst.
Die 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung wurden 2015 von den Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen verabschiedet.
Sie legen einen Fahrplan zur Transformation der Welt im Sinne einer nachhaltigen Umgestaltung von Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt bis zum Jahr 2030 fest.
Die SDGs bieten auch für uns als Unternehmen einen Rahmen, um zu einer positiven Zukunft der Welt beizutragen. Mit unserer ESG-Strategie möchten wir unseren Teil dazu beitragen, um bei den weltweit größten Herausforderungen mitzuwirken. Dabei tragen wir insbesondere zur Erreichung folgender SDGs bei:
Wir achten auf Diversität, eine faire Vergütungs- und Beteiligungsstruktur sowie die individuelle Förderung unserer Teammitglieder und leisten so einen Beitrag zur Chancengleichheit.
Wirtschaftlicher Erfolg und eine wertbringende Investmentstrategie sind für uns das Fundament, um langfristig attraktive Arbeitsplätze zu sichern und zu einem gesunden Wachstum der Wirtschaft beizutragen.
Wir fördern eine emissionsarme Infrastruktur durch siedlungsnahe Standorte unserer Immobilien, die unseren Mietern Zugang zum öffentlichen Nahverkehr bieten. Alte Industrie- und Gewerbeimmobilien modernisieren und repositionieren wir, um sie emissionsärmer, sauberer und flexibler nutzbar zu machen. Damit leisten wir einen spürbaren Beitrag zu einer nachhaltigen Industrie.
Beim Bau und der Instandsetzung unserer Immobilien achten wir auf den Einsatz innovativer und energieeffizienter Systeme, um unnötige Umweltbelastungen auf die Umgebung zu vermeiden. Wo immer dies mit der Gesetzgebung und den Komfortansprüchen unserer Nutzer vereinbar ist, setzen wir auf eine möglichst reduzierte technische Ausstattung, um die Langlebigkeit der Immobilien zu fördern.
Wir orientieren sowohl unser Unternehmen als auch unsere Immobilienprojekte an ESG-Kriterien. So planen wir beispielsweise unsere Immobilien ressourcenschonend und unter der Maßgabe einer möglichst flexiblen, langlebigen Nutzung. Außerdem pflegen wir einen offenen und partnerschaftlichen Umgang mit allen Beteiligten – vom Planer und Bauunternehmer bis zum späteren Nutzer.
Die Senkung von Emissionen, insbesondere der CO2-Emissionen, hat für uns einen besonderen Stellenwert innerhalb unserer ESG-Strategie. Wir möchten durch Verringerung und Kompensation unseres CO2-Fußabdrucks als Unternehmen möglichst effektiv zum Klimaschutz beitragen.
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