07.10.2024

INBRIGHT veräußert institutionelle Geschäftssparte, um Wachstum im Kerngeschäft weiter zu beschleunigen

Berlin, 07.10.2024. Der Berliner Projektentwickler, Investor und Asset Manager INBRIGHT hat sein in der INBRIGHT Investment GmbH gebündeltes institutionelles Geschäft an GARBE veräußert. Dieser Schritt ist Teil einer fokussierten Wachstumsstrategie, mit der INBRIGHT den Ausbau des Kerngeschäfts in der Projektentwicklung und Bewirtschaftung von Light Industrial- und Logistik-Immobilien vorantreibt.

Seit der Gründung im Jahr 2020 hat sich INBRIGHT erfolgreich als Projektentwickler von Light Industrial- und Logistikimmobilien etabliert. Mit seinem aktuellen Investitionsvolumen von rund 455 Millionen Euro und mehr als 215.000 Quadratmetern Mietfläche in ganz Deutschland, befindet sich das Unternehmen weiter auf Wachstumskurs. Aktuell beschäftigt INBRIGHT insgesamt 22 Mitarbeitende. Die Berliner planen, sich in Schlüsselpositionen weiter personell zu verstärken, um das geplante Wachstum im Projektentwicklungsgeschäft zu ermöglichen.

Fokus auf Kerngeschäft und personellem Wachstum
„Der Verkauf der INBRIGHT Investment GmbH ist für uns ein strategischer Schritt, um uns gezielt auf unser wachsendes Kerngeschäft zu fokussieren. Die Nachfrage nach flexibel nutzbaren und ESG-konformen Light Industrial- und Logistiklösungen ist groß. Wir planen daher, sowohl weitere Entwicklungsflächen zu erwerben als auch unser Team auszubauen, um diese Chancen an wirtschaftsstarken Standorten in ganz Deutschland zu nutzen,“ sagt Torsten Schmidt, Geschäftsführer der INBRIGHT Development GmbH.

Verkauf als wichtiger Schritt für Ausbau des Kerngeschäfts
Beim Ausbau seiner Projektentwicklungsaktivitäten in Deutschland setzt INBRIGHT auf langjährige etablierte Partnerschaften mit in- und ausländischen Eigenkapitalpartnern sowie finanzierenden Banken.

Die Wachstumsstrategie von INBRIGHT wird durch den steigenden Bedarf in der Assetklasse Light Industrial unterstützt, der aus der fortschreitenden Digitalisierung in der Industrie sowie im Mittelstand resultiert. Unternehmen aus Schlüsselbranchen wie Automotive, Maschinenbau, Elektronik, Robotik, Logistik, Transport und Biotechnologie benötigen zunehmend flexible und nachhaltige Flächen, die den Anforderungen der Industrie 4.0 sowie den ESG-Vorgaben gerecht werden.

Die Nachfrage richtet sich dabei insbesondere auf sanierte Bestandsflächen, umweltfreundliche Neubauten und Flächen mit hoher Drittverwendungsfähigkeit.

Wachsende Bereitschaft für Sale-and-Lease-Back
Auf der Ankaufsseite von Bestandsimmobilien profitiert INBRIGHT von der wachsenden Bereitschaft der Unternehmen, ihre Liegenschaften im Rahmen von Sale-and-Lease-Back-Transaktionen zu veräußern. Dieses Modell bietet klare Vorteile: INBRIGHT modernisiert die erworbenen Immobilien, bringt sie auf den neuesten energetischen Stand und stellt die ESG-Konformität sicher.

Unternehmen können dadurch nicht nur ihre Betriebs- und Energiekosten senken, sondern auch Liquidität freisetzen und gleichzeitig ihre angestammten Standorte im Rahmen langfristiger Mietverträge weiter nutzen.

„Wir konzentrieren uns nun vollständig auf unsere Kernkompetenzen und sind überzeugt, dass wir mit einem erweiterten Team und unserer klaren strategischen Ausrichtung noch dynamischer in der Projektentwicklung agieren werden. Die Investition in den Ausbau unserer Standorte in Deutschland und potenziell auch in ausgewählten europäischen Märkten sind entscheidende Bausteine für unser künftiges Wachstum. Wir freuen uns auf die kommenden Schritte und darauf, unser Kerngeschäft weiter zu stärken“, betont Sebastian Pijnenburg, Geschäftsführer der INBRIGHT Development GmbH.

Über INBRIGHT

INBRIGHT entwickelt Light Industrial Immobilien an wirtschaftlich starken Standorten mit hervorragender Verkehrsanbindung. Seit der Gründung 2020 hat das Unternehmen Light Industrial- und Logistik-Projekte mit einem Investitionsvolumen von insgesamt rund EUR 455 Mio. und rund 215.000 Quadratmetern Mietfläche in ganz Deutschland initiiert. Gleichzeitig konnte INBRIGHT hierfür bis heute mehr als 20 Mitarbeitende gewinnen.
www.inbright.de

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Yvonne Hoberg
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Herleitung unserer
ESG-Strategie

In einem mehrtägigen Workshop mit einer externen ESG Beraterin wurden wesentliche Themen bestimmt und nach einem festen Bewertungsschema validiert. Die Themen ergaben sich einerseits aus den Anforderungen nationaler und internationaler Branchenstandards und Frameworks wie DGNB, LEED und GRESB, andererseits aus allgemeinen Nachhaltigkeitsstandards wie der Global Reporting Initiative (GRI), des Sustainability Accounting Standards Board (SASB) und den Sustainable Development Goals. Ergänzt wurde die Themenliste schließlich durch spezifische Branchenanforderungen aus dem Bereich Light Industrial. Die Themensammlung wurde in einem Wesentlichkeitsprozess auf einer zweidimensionalen Matrix nach den Dimensionen “Geschäftsrelevanz” und “Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft” nach einem festen Bewertungsschema eingeordnet. Die Themen mit den höchsten Werten in beiden Dimensionen und damit über der Wesentlichkeitsschwelle liegend, bilden die Grundlage für unsere ESG-Strategie bzw. unser Nachhaltigkeitsprogramm. Der Wesentlichkeitsprozess wird, unter Beteiligung interner und externer Stakeholder, regelmäßig neu validiert und die Bewertung der Themen entsprechend angepasst.

Unser Beitrag zu den Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen

Die 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung wurden 2015 von den Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen verabschiedet.
Sie legen einen Fahrplan zur Transformation der Welt im Sinne einer nachhaltigen Umgestaltung von Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt bis zum Jahr 2030 fest.

Die SDGs bieten auch für uns als Unternehmen einen Rahmen, um zu einer positiven Zukunft der Welt beizutragen. Mit unserer ESG-Strategie möchten wir unseren Teil dazu beitragen, um bei den weltweit größten Herausforderungen mitzuwirken. Dabei tragen wir insbesondere zur Erreichung folgender SDGs bei:

Wir achten auf Diversität, eine faire Vergütungs- und Beteiligungsstruktur sowie die individuelle Förderung unserer Teammitglieder und leisten so einen Beitrag zur Chancengleichheit.

Wirtschaftlicher Erfolg und eine wertbringende Investmentstrategie sind für uns das Fundament, um langfristig attraktive Arbeitsplätze zu sichern und zu einem gesunden Wachstum der Wirtschaft beizutragen.

Wir fördern eine emissionsarme Infrastruktur durch siedlungsnahe Standorte unserer Immobilien, die unseren Mietern Zugang zum öffentlichen Nahverkehr bieten. Alte Industrie- und Gewerbeimmobilien modernisieren und repositionieren wir, um sie emissionsärmer, sauberer und flexibler nutzbar zu machen. Damit leisten wir einen spürbaren Beitrag zu einer nachhaltigen Industrie.

Beim Bau und der Instandsetzung unserer Immobilien achten wir auf den Einsatz innovativer und energieeffizienter Systeme, um unnötige Umweltbelastungen auf die Umgebung zu vermeiden. Wo immer dies mit der Gesetzgebung und den Komfortansprüchen unserer Nutzer vereinbar ist, setzen wir auf eine möglichst reduzierte technische Ausstattung, um die Langlebigkeit der Immobilien zu fördern.

Wir orientieren sowohl unser Unternehmen als auch unsere Immobilienprojekte an ESG-Kriterien. So planen wir beispielsweise unsere Immobilien ressourcenschonend und unter der Maßgabe einer möglichst flexiblen, langlebigen Nutzung. Außerdem pflegen wir einen offenen und partnerschaftlichen Umgang mit allen Beteiligten – vom Planer und Bauunternehmer bis zum späteren Nutzer.

Die Senkung von Emissionen, insbesondere der CO2-Emissionen, hat für uns einen besonderen Stellenwert innerhalb unserer ESG-Strategie. Wir möchten durch Verringerung und Kompensation unseres CO2-Fußabdrucks als Unternehmen möglichst effektiv zum Klimaschutz beitragen.