28.03.2023

INBRIGHT expandiert in Süddeutschland mit Ankäufen in Stuttgart und Nürnberg

INBRIGHT expandiert in Süddeutschland mit Ankäufen in Stuttgart und Nürnberg

  • Das Unternehmen hat zwei Light Industrial-Immobilien mit insgesamt knapp 26.000 Quadratmetern Mietfläche von einem pharmazeutischen Großhändler erworben.
  • In den kommenden Jahren möchte INBRIGHT die Bestandsflächen gemäß „Transform-to-Green“-Strategie nachhaltig modernisieren.

Berlin, 28.03.2023. Der Light Industrial-Projektentwickler und Asset Manager INBRIGHT, Berlin, hat gemeinsam mit CONVALOR, Köln, zwei süddeutsche Niederlassungen der Alliance Healthcare Deutschland GmbH und GEHE Pharma Handel GmbH erworben. Hierbei handelt es sich um zwei vollvermietete „Last Mile“-Objekte im Logistik-Hub von Nürnberg sowie im durch Forschung und Entwicklung geprägten Produktivquartier „Neckartal“ in Stuttgart. Diese umfassen insgesamt knapp 26.000 Quadratmeter Mietfläche. Die Ankäufe wurden finanziert von der Sparkasse Nürnberg sowie von der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen. K&L Gates, Colliers und die Landplus GmbH berieten und unterstützten. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. 

Die angekauften Light Industrial-Immobilien liegen in der Neckartalstraße 153 in Stuttgart und in der Sigmundstraße 189 in Nürnberg. Die Flächen teilen sich auf die Nutzungsarten Produktion, Büro und Lager auf und sind derzeit an die Alliance Healthcare Deutschland GmbH und GEHE Pharma Handel GmbH vermietet.

INBRIGHT wird das Asset Management für die im Rahmen von Sale-and-Lease-Back Transaktionen übernommenen Objekte verantworten. In ihren mittelfristigen Plänen für die beiden Liegenschaften verfolgen die Berliner eine „Transform-to-Green“-Strategie. Diese sieht vor, beide Standorte unter Berücksichtigung umfassender Umweltaspekte und ESG-Kriterien weiterzuentwickeln und in Taxonomie-konforme Produkte umzuwandeln.

Sebastian Pijnenburg, Geschäftsführer von INBRIGHT Development, sagt: „Wir freuen uns, die Ankäufe in Süddeutschland trotz der derzeit angespannten Lage auf dem Immobilien- und Finanzierungsmarkt abzuschließen. Bei Eigentümern von Unternehmensimmobilien sehen wir aktuell eine erhöhte Verkaufsbereitschaft, da sie durch die Veräußerungen Liquidität aufbauen und sich als Mieter voll auf ihre Kernaufgaben fokussieren können. Der Finanzierungsmarkt ist für Transaktionen im Segment Light Industrial weiterhin offen. Gründe sind das vergleichsweise geringe Mietausfallrisiko und die andauernd hohe Flächennachfrage.“

Oliver Bäumler, Geschäftsführer bei CONVALOR Projektpartner, sagt: „Bestandsimmobilien angesichts der ESG-Herausforderungen in einen neuen Lebenszyklus zu bringen, ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Wir freuen uns, gemeinsam mit INBRIGHT beide Liegenschaften zu top-flexiblen und nachhaltigen Standorten für die Industrie 4.0 weiterzuentwickeln, und das an idealen und zukunftssicheren Standorten in den Metropolregionen Nürnberg und Stuttgart.“

Über CONVALOR

Das Kölner Familienunternehmen ist ein unabhängiger Eigenkapitalgeber mit Fokus auf den deutschen Immobilienmarkt. CONVALOR beteiligt sich als Joint Venture Partner mit Eigenkapital von bis zu 90% an Projektentwicklungen. Diese Beteiligungen umfassen sowohl Wohn- als auch Gewerbeimmobilienprojekte.
www.convalor.de

 

 

Ihr Medienkontakt

Yvonne Hoberg
GLOWING MIND | Communications & Transformation

M +49 151 54 750 169
presse@inbright.de

Ankaufsprofil

Kontakt

Herleitung unserer
ESG-Strategie

In einem mehrtägigen Workshop mit einer externen ESG Beraterin wurden wesentliche Themen bestimmt und nach einem festen Bewertungsschema validiert. Die Themen ergaben sich einerseits aus den Anforderungen nationaler und internationaler Branchenstandards und Frameworks wie DGNB, LEED und GRESB, andererseits aus allgemeinen Nachhaltigkeitsstandards wie der Global Reporting Initiative (GRI), des Sustainability Accounting Standards Board (SASB) und den Sustainable Development Goals. Ergänzt wurde die Themenliste schließlich durch spezifische Branchenanforderungen aus dem Bereich Light Industrial. Die Themensammlung wurde in einem Wesentlichkeitsprozess auf einer zweidimensionalen Matrix nach den Dimensionen “Geschäftsrelevanz” und “Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft” nach einem festen Bewertungsschema eingeordnet. Die Themen mit den höchsten Werten in beiden Dimensionen und damit über der Wesentlichkeitsschwelle liegend, bilden die Grundlage für unsere ESG-Strategie bzw. unser Nachhaltigkeitsprogramm. Der Wesentlichkeitsprozess wird, unter Beteiligung interner und externer Stakeholder, regelmäßig neu validiert und die Bewertung der Themen entsprechend angepasst.

Unser Beitrag zu den Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen

Die 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung wurden 2015 von den Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen verabschiedet.
Sie legen einen Fahrplan zur Transformation der Welt im Sinne einer nachhaltigen Umgestaltung von Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt bis zum Jahr 2030 fest.

Die SDGs bieten auch für uns als Unternehmen einen Rahmen, um zu einer positiven Zukunft der Welt beizutragen. Mit unserer ESG-Strategie möchten wir unseren Teil dazu beitragen, um bei den weltweit größten Herausforderungen mitzuwirken. Dabei tragen wir insbesondere zur Erreichung folgender SDGs bei:

Wir achten auf Diversität, eine faire Vergütungs- und Beteiligungsstruktur sowie die individuelle Förderung unserer Teammitglieder und leisten so einen Beitrag zur Chancengleichheit.

Wirtschaftlicher Erfolg und eine wertbringende Investmentstrategie sind für uns das Fundament, um langfristig attraktive Arbeitsplätze zu sichern und zu einem gesunden Wachstum der Wirtschaft beizutragen.

Wir fördern eine emissionsarme Infrastruktur durch siedlungsnahe Standorte unserer Immobilien, die unseren Mietern Zugang zum öffentlichen Nahverkehr bieten. Alte Industrie- und Gewerbeimmobilien modernisieren und repositionieren wir, um sie emissionsärmer, sauberer und flexibler nutzbar zu machen. Damit leisten wir einen spürbaren Beitrag zu einer nachhaltigen Industrie.

Beim Bau und der Instandsetzung unserer Immobilien achten wir auf den Einsatz innovativer und energieeffizienter Systeme, um unnötige Umweltbelastungen auf die Umgebung zu vermeiden. Wo immer dies mit der Gesetzgebung und den Komfortansprüchen unserer Nutzer vereinbar ist, setzen wir auf eine möglichst reduzierte technische Ausstattung, um die Langlebigkeit der Immobilien zu fördern.

Wir orientieren sowohl unser Unternehmen als auch unsere Immobilienprojekte an ESG-Kriterien. So planen wir beispielsweise unsere Immobilien ressourcenschonend und unter der Maßgabe einer möglichst flexiblen, langlebigen Nutzung. Außerdem pflegen wir einen offenen und partnerschaftlichen Umgang mit allen Beteiligten – vom Planer und Bauunternehmer bis zum späteren Nutzer.

Die Senkung von Emissionen, insbesondere der CO2-Emissionen, hat für uns einen besonderen Stellenwert innerhalb unserer ESG-Strategie. Wir möchten durch Verringerung und Kompensation unseres CO2-Fußabdrucks als Unternehmen möglichst effektiv zum Klimaschutz beitragen.